oh mann..

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Test kann nicht schaden…

Das ist ein flotter Test mit Marsedit und iMac

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und plötzlich Rentner..

Tja, wer hätte das gedacht. Kurz bevor ich gezwungen bin in eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu schlindern, denn damit sind jede Menge langwierige Aktionen verbunden und auch ist das eine nervige Kiste. Wirft mir die neu zusammen gezimmerte Regierung, die Rente für langjährige Mitglieder, also schlicht die Rente mit 63, vor die Füße.
Da ich Damals 62 Jahre alt  war, besprach ich mich mit meinem Doc und legte den Erwerbsunfähigkeits Quatsch ad Akta und suchte die Rentenberatung auf, die rechneten die Sache durch und stellten meinen Anspruch auf Rente für den 1.Mai 2015 fest.
So! Da bin ich nun, und was soll ich sagen…  das hat alles super geklappt. Nun bin ich also Rentner. Die Höhe der Rente ist ausreichend und ich habe jetzt den Kopf frei und kann mich nun ernsthaft um meinen Freund den Parkinson kümmern!
Zuerst muss aber der Papierkram erledigt werden. Schwerbehinderung, Krankenkasse, Steuern? und was noch so von der Rente abgeht.
Also…es kommt keine Langeweile auf.

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Depression

Nun, ich dachte immer das ich die große Depression schon hinter mich gebracht hätte. Also, die Depression mit der man im Allgemeinen eine unheilbare Krankheit wie Parkinson „verarbeitet“. Oder besser versucht zu verarbeiten. Auch bemerkt man seltsamer Weise nicht wenn man depressiv ist. Da gilt es einfach gute Freunde zu haben, die einem mit der Nase darauf stoßen.

Bei mir war es ein Arbeitskollege, der in der Betriebskantine zu mir sagte: „Mensch lach doch mal.. Du hast früher immer gelacht“. Das gab mir zu Denken. Also schaue ich mich um und in meiner unmittelbaren Umgebung finde ich auch „Anzeichen“ oder Auswirkungen einer Depression.
Zum Beispiel die Monitore meiner Computer, also der Desktop, ist unordentlich. Viel zu viele Icons. Früher hatte ich höchstens fünf oder sechs Programme die ich vom Desktop starten wollte, der Rest funktionierte auch aus der zweiten Ebene. Heute habe ich fünfzig und mehr Icons wild durcheinander. Mein Schreibtisch, mein Computerschrank, Alles sieht vernachlässigt aus, Ich selber pfeife kein lustiges Liedchen mehr wenn ich mich morgens selber im Spiegel sehe. Also, auf zum Doc und mal sehen was der vorschlägt.

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Über Lubuntu

Ich habe einen ollen Kleinstrechner mit Lubuntu wiederbelebt und teste jetzt mal ob ich mit „Blogilo“ hier posten kann.

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In der Nacht..

versuchte nun mein Zimmernachbar einfach so sein Bett zu verlassen. Den Grund wusste er selber nicht mehr. Nachdem ich ihn dann mit Hilfe der Nachtschwester wieder zurück gehieft hatte bedankte er sich kleinlaut und schlief wieder ein. Dabei pflegte er weiterhin seine starke Schlafapnö das mir Angst und Bange wurde. Ich nenne ihn mal Ewald. Er war so um die 78 Jahre und hatte ein beschwerliches Leben hinter sich. Als Kind aus Ostpreussen vor den Russen geflüchtet, sich dann hier ein arbeitsreiches Leben mit Familie aufgebaut und hat es zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht.
Er saß den ganzen Tag in der hintersten Ecke unseres Dreibettzimmers im Halblicht und wartete darauf das ihn jemand auf dem Handy anrief. Seine Frau und seine Tochter taten ihm dann auch den Gefallen. Mit mir und dem Personal pflegte er einen zurückhaltenden Umgang und nervte ständig mit irgentwelchen Bagatellhandreichungen. Er konnte selbstständig Nichts mehr. Wenn dann das Handy klingelte kramte er blitzschnell irgentwo einen kleinen Cesar hervor und herrschte seinen Anrufer in einer Art und Weise an das ich mich zurücknehmen musste. Noch schlimmer wurde es wenn seine Frau oder seine Tochter ihn besuchte und das war täglich der Fall. Dann verwandelt sich der kleine Kranke mit brüchigem Stimmchen in einen wortgewaltigen Despoten.
Hier im Rheinland gibt es einen Spruch der unsere Beziehung am besten trifft: „met dem kannze en ponk salt freate , da witse ömmer noch net wo de dran bös“
Übersetzt heißt das: mit dem kannst du ein Pfund Salz fressen da weißt du immer noch nicht wo du dran bist.
Vielleicht tue ich ihm Unrecht, dennoch, so möchte ich diesen herrlichen Planeten nicht verlassen.
Also unbedingt Sport auf die todo Liste setzen!

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…im Krankenhaus

Gut, mich hat es erwischt. Oder eben nicht gut. Ich bin gestern zum Doc „gekrochen“ weil es mir echt mieß ging. Kalter Schweiß, Atemnot, unregelmäßiger Puls und noch ein paar Kleinigkeiten.
Der Doc murmelte etwas von Kammerflimmern und schickte mich umgehend ins Krankenhaus. Dort angekommen wurde ich dann durch das Aufnahmeprocedere geknetet. Nach gefühlten 16 EKGs und 6 Blutentnahmen landete ich dann in einem 3Bett Zimmer und hatte endlich meine Ruhe. Und siehe da, so schnell wie es gekommen war, ging es dann auch wieder das Kammerflimmern. Aber die Ärzte sind bereit der Sache auf den Grund zu gehen. Na dann…

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Vertan..

Nun bin ich in der Medikamentierung recht gut eingestellt, solange ich nicht vergesse die Tabletten ein zu nehmen. Gestern hatte ich nun ein Problem, ich habe versehentlich zuviel von den Dopadura genommen. Das ist eigentlich nicht besonders schlimm. Tagsüber.. Nun habe ich leider am Abend zuviel genommen. Mit dem Ergebnis das ich die ganze Nacht, bis in den nächsten Morgen herein „unruhige Beine“ hatte. Das ist eine Qual. Man kann einfach nicht sitzen, liegen oder schlafen. Man fühlt innerlich einen fast unmenschlichen Tatendrang. Leider spielt der Körper nicht mit. Also einmal um den Block joggen fällt weg. Da ich Momentan einen seltsam reissenden Schmerz im linken Fußgelenk habe (den habe ich schon länger, konnte ihn bis jetzt gut verheimlichen, da ich sonst wieder zum Arzt gemusst hätte 😉 Am rechten Fuss kann ich zur Zeit die Zehen nicht mehr richtig bewegen. Daher bin ich recht unsicher beim laufen. Naja. es wird schon wieder. Ich warte jetzt den Regen ab und stelle dann das Trimmrad auf die Veranda… Ach ja! das wäre es doch gewesen.. auf dem Trimmrad hätte ich den Bewegungsdrang ab strampeln können..

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Alles ausser Mikado

Ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach Büchern die sich mit dem Parkinson beschäftigen. Oder besser nach Autoren die sich mit Parkinson beschäftigen.
In der Regel haben diese Autoren selber Parkinson und geben so ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit weiter. Das wäre der Idealfall. Leider lässt der Parky aber kein akribisches arbeiten an so intensiven Dingen wie Bücher schreiben zu. Man steht sich irgendwie selber im Weg. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe es versucht.
Das Buch daß ich gerade lese kommt mit einem relativ lustigen Titel daher. „Alles ausser Mikado“. Leider finde ich dieses Buch überhaupt nicht lustig. Ich glaube die Kritiker die dieses Buch bislang in ihren Händen hatten haben nur das Vorwort gelesen. Der Autor, Jürgen Mette, ist tief in seiner Religion verwurzelt und hadert hier mit Gott. Parkinson ist dabei eher das Vehikel das ihm einen Grund für diese Auseinandersetzung liefert. Er scheut sich nicht die Bibel und Größen von der Antike bis in die Neuzeit dazu zu rekrutieren. In diesem parkinsonschen Rundum schlag kriegt jeder sein Fett weg. Sogar er selbst.
Ich empfinde das Buch als missionierend und stellenweise oberlehrerhaft geschrieben.
Also irgendwie garnicht mein Ding. Dennoch kann man es durchaus lesen.

Das hier spiegelt meine subjektive Meinung wieder, wie sollte es auch anders sein.

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Abgeschnitten..

Ich mache Onlinebanking schon so lange wie es möglich ist. Seit Mitte der 80er. Damals hieß das noch Telebanking. Mit Hilfe eines BTX Modems von der Post wurde eine Verbindung zur Bank aufgebaut , sofern die das zuließ, oder besser gesagt, sofern sie bei BTX mitmachte.
Als ich damals zur Bankfiliale ging und zu der Dame hinter dem „Schalter“ sagte:“Guten Tag, ich möchte gerne Telebanking machen“, schaute die mich an als hätte ich ihr gerade ein unsittliches Angebot gemacht. Sie ließ darauf hin den Filialleiter kommen der sichtlich nervös mit irgendwelchen Fomularen herum nestelte und offensichtlich von mir auf den falschen Fuß erwischt worden war. Ich füllte geduldig, nach dem ich ihm erklärt hatte worum es ging, die Formulare aus und hielt somit einen Monat später meinen ersten Tanbogen mit 16 Tans in den Händen.
Heute ist das alles kein Thema mehr. Heute wird eine Tan „generiert“ wenn ich etwas Überweisen will.
Meine Bank setzt dabei auf einen Tangenerator. Dabei wird in einem recht komplizierten Verfahren aufgrund der gemachten Angaben eine Tan errechnet und an den Kunden in einem optischen Verfahren übermittelt. Dabei erscheint auf dem heimischen Monitor ein schwarzes Kästchen in den in schneller Folge weiße Balken aufblitzen. Wenn man nun den Tangenerator mit der IC Karte bestückt auf das schwarze Kästchen hält, wird der Code von der Bank übermittelt und die Tan generiert. Sie erscheint dann im Display des Generators.
Mehr Sicherheit geht kaum noch.
Leider muß der Tangenerator im schwarzen Kästchen sehr genau positioniert werden und auch eine Weile auf dieser Position gehalten werden sonst bricht die Übertragung ab und muß neu gestartet werden. Das habe ich gestern Abend vierzehn mal versucht. Es ist mir nicht gelungen das Gerät über die erforderliche Zeit ruhig zu halten. Ich werde versuchen mit der Bank eine andere Methode für Parkinson Erkrankte zu finden. Am liebsten wäre mir ja ein Tanbogen…

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