Alles ausser Mikado

Ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach Büchern die sich mit dem Parkinson beschäftigen. Oder besser nach Autoren die sich mit Parkinson beschäftigen.
In der Regel haben diese Autoren selber Parkinson und geben so ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit weiter. Das wäre der Idealfall. Leider lässt der Parky aber kein akribisches arbeiten an so intensiven Dingen wie Bücher schreiben zu. Man steht sich irgendwie selber im Weg. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe es versucht.
Das Buch daß ich gerade lese kommt mit einem relativ lustigen Titel daher. „Alles ausser Mikado“. Leider finde ich dieses Buch überhaupt nicht lustig. Ich glaube die Kritiker die dieses Buch bislang in ihren Händen hatten haben nur das Vorwort gelesen. Der Autor, Jürgen Mette, ist tief in seiner Religion verwurzelt und hadert hier mit Gott. Parkinson ist dabei eher das Vehikel das ihm einen Grund für diese Auseinandersetzung liefert. Er scheut sich nicht die Bibel und Größen von der Antike bis in die Neuzeit dazu zu rekrutieren. In diesem parkinsonschen Rundum schlag kriegt jeder sein Fett weg. Sogar er selbst.
Ich empfinde das Buch als missionierend und stellenweise oberlehrerhaft geschrieben.
Also irgendwie garnicht mein Ding. Dennoch kann man es durchaus lesen.

Das hier spiegelt meine subjektive Meinung wieder, wie sollte es auch anders sein.

Dieser Beitrag wurde unter Parkinson veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.